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Leon B. Haardts Satireblog 2018
 
17.06.2018  HIPPIE
In der Rückbesinnung ist in mir ein Verdacht aufgekommen: Kann es sein, dass ich mein
Leben lang im Innern Hippie geblieben bin? Und zwar im Gegensatz zu fast allen früheren
Freunden, Bekannten und Unbekannten, die damals voll auf den "Love-&-Peace"-Blumen-
Zug aufgesprungen sind, nach ein paar Jahren, als diese Jugend- & Studentenbewegung 
abgeebbt ist, aber nicht mehr wiederzuerkennen waren: voll angepasst, integriert und -
einige jedenfalls - auf dem Marsch durch die Institutionen. Auf der Suche nach einer
ehrlichen Antwort musste ich mir als erstes die Frage stellen: <Hippie> - was war das
eigentlich für ein Typ (von Mensch)? Zusammengefasst halte ich folgende Merkmale für
essentiell:
1. Aussehen:          schlank, lange Haare mit Blumen, reichlich geschmückt & verziert
2. Beziehungen:     statt fester Zweierbeziehungen Gruppenbildung mit freier Liebe
2. Droge:               Marihuana/Cannabis/Haschisch entspannt & erweitert Bewusstsein
3. Einstellung:        pazifistisch (für Frieden, gegen [Vietnam]Krieg) & antiautoritär
4. Kleidung:           lässige, unkonventionelle Klamotten, mit Sandalen & Sonnenbrille
5. Kommunikation: antispießig (ohne Lügen & Heuchelei), offen & kontaktfreudig
6. Literatur:            C.Castaneda, M.Eliade, H.Hesse, R.D.Laing, W.Reich
7. Musik:                [Folk]Pop, Soft~, Blues~ & Jazzrock, Soul; vorzugsweise Festivals
8. Wohnen:             Wohngemeinschaften (WG) & Kommunen, insbesondere ländliche.
War ich in diesem Sinne ein Hippie? Eindeutig: ja!
Zwar dauerte diese <gegenkulturelle Jugendbewegung> ofiziell von 1965 bis 1971, meine
halbwegs freie Entfaltung lief jedoch mit Verzögerung und Verlängerung ab: etwa ab der
12. Klasse (1966) bis zum Beginn meiner Berliner Referendariatszeit (1975), also etwa
neun Jahre. Aber diese US - europäische "Zeitverschiebung" war damals üblich. Wenn ich
allerdings die Perioden abziehe, in denen mir ein Leben "nach meiner Fason" verwehrt war,
schrumpft meine Hippiezeit deutlich zusammen: 1/4 Jahr Abivorbereitung, 1 1/4 Jahre
Wehrdienst, 2x 1/4 Jahr erstes Staatsexamen mit Wiederholung sowie 12 Monate diverse
widrige Umstände. 9 minus 3 = 6. Sechs Jahre entsprechen wieder genau dem offiziellen
Zeitraum.
Auch die ausgeführten Merkmale treffen zum größten Teil auf mich zu: Ich war muskulös
und trotzdem schlank, trug durchgehend lange Haare und locker-lässige Klamotten. Ich
trug nicht nur so oft wie möglich eine Sonnenbrille mit großen Gläsern sowie diversen
Schmuck (Ohr- & Fingerringe, Halskette); nein, ich benutzte - als "Alleinstellungsmerkmal"
- auch gerne mal Kajal (schwarzer Lidstrich, der um die Augen aufgetragen wird). Ich war
überzeugter Pazifist, habe gegen den Vietnamkrieg und AKW demonstriert und bin als
Kriegsdienstverweigerer anerkannt worden. Ich habe alles Spießige & Kleinkarierte gehasst
und war kein Fan fester Zweierbeziehungen, weil freier Sex ohne Sentimentalitäten für mich
viel wichtiger war. Deshalb habe ich auch in einem Studentenwohnheim und in mehreren
Wohngemeinschaften gewohnt. Obwohl ich nie abhängig war und so gut wie nie Drogen
gekauft habe (von ein paar LSD-Trips abgesehen), saß ich immer gern in Runden, wo der
Joint gekreist ist. Insofern war es für mich insgesamt sehr preiswert immer mal wieder
"high" oder "stoned" zu sein - ohne jemals das Bedürfnis verspürt zu haben, "ich brauch'
jetzt was".
Zu meinen Lieblingssongs gehörten: Blues Breakers - Have U ever loved a Woman ('66);
Canned Heat - On the Road again ('67); Procol Harum - A whiter Shade of Pale ('67);
Animals - As the Years go passing by ('68); Barry Ryan - Eloise ('68); Colosseum -
Backwater Blues ('68); Jimi Hendrix Experience - Voodoo Chile ('68); Al Kooper - I stand
alone ('69); Chicken Shack - The Way it is ('69); Deep Purple - April ('69); Soft Machine
- Moon in June ('69); Derek & the Dominos - Bell Bottom Blues ('70) & Nobody knows U
('70); Allman Brothers Band - Stormy Monday ('71); Curtis Mayfield - Move on up ('71);
Marvin Gaye - Inner City Blues ('71); Al Green - How can U mend a broken Heart ('72);
Lou Reed - Walk on the wild Side ('72); Asha Puthli - Neither one of us wants 2 be the
First 2 say Goodbye ('73); Julie Driscoll & Brian Auger Trinity - Road 2 Cairo ('73); Pink
Floyd - Time ('73).
Ohne Computer blieb auch für das Lesen genug Zeit übrig. Zu meiner Lieblingslektüre
gehörten u.a. (die Bücher, die nach wie vor in meinen Regalen stehen): Hermann Hesse
- Siddharta ('22); Mircea Eliade - Schamanismus und archaische Ekstasetechnik ('51);
R.D.Laing - Phänomenologie der Erfahrung ('67); Carlos Castaneda - Die Lehren des Don
Juan ('68); Wilhelm Reich - Charakteranalyse ('33) & Die Funktion des Orgasmus ('69).
Da ich im Laufe meines Lebens nie zu einem Kommunisten, Nationalisten, Militaristen,
Kapitalisten, Familienvater oder Charakterschwein mutiert bin, bleibt nur eine einzige
Schlussfolgerung: Ich bin tatsächlich bis zum heutigen Tag ein Hippe - sprich: Althippie -
geblieben.

 
13. Mai 2018  DSCHORNALISMUS UND DAS NEUSPRECH
In die deutsche Sprache schleichen sich immer mehr "Anglizismen" ein. Das ist offensichtlich:
FahrCard (BVG), Talk-Runde (Jauch, ARD), Backshop (Fußgängerzonen), Abfall-Container
(BSR), All-inclusive-Urlaub (Ab-in-den-Urlaub), Antiaging (Brigitte) - oder etwas hässlicher:
ausgepowert, downgeloadet, upgegratet, hochgebeamt, gecancelt, gepampert, abgefuckt.
Wer allerdings, wie LBH, die "Amerikanisierung" unserer Sprache öffentlich beklagt, ist angeblich
ein fremdenfeindlicher Nationalist bzw. Rechtspopulist. Es steht doch außer Frage, dass im Zeitalter
der Globalisierung auch das Deutsche globalisiert werden muss. Für Migrationshintergründler ist es
dann auch leichter, "globodeutsch" (früher als "dummdeutsch" oder "Kanaksprach" bezeichnet) zu
lernen und zu verstehen. Aber mal ehrlich: Bei mancher Reklame und immer mehr Geschäften
zwängt sich mir die Frage auf, ob ich überhaupt noch in Deutschland lebe.
Meiner Überzeugung nach sollte deshalb die deutsche Sprache zweigeteilt werden: zum einen in
den "Deutschel" (statt Duden) mit deutschen Wörtern, deutscher Grammatik und deutschem
Satzbau und zum andern in einen "Globotscher" mit den Amerikanismen, den etablierten Medien-,
insbesondere TV-Begriffen sowie den ganzen Kanak-Ausdrücken. Dann könnte sich jedermann
entscheiden, ob er sich als Deutscher der deutschen Sprache befleißigen will oder sich als
Deutschländer zum Beispiel der Amerikanismen, Anglizismen oder Kanakismen bedient. LBH
fordert daher: Schluss mit dem Duden-Mischmasch!
Aber in welche Kategorie gehört denn dann der Begriff "Journalismus"? Schwierige Frage. Dieses
Fremdwort hat bisher niemanden als Bestandteil der deutschen Sprache gestört. Es stammt aus
dem Französischen und wurde dementsprechend jahrhundertelang korrekt mit stimmhaftem "sch"
(schreibe: sch) und "u" für das französische "ou" wie in schur (= le jour, also der Tag), schurnal (=
das Journal, also die anspruchsvolle, bebilderte Spartenzeitschrift), schurnalistin (= die Journalistin,
also - im weitesten Sinne - die Berichterstatterin) und schurnalismus (= der Journalismus, also das
Zeitungs- bzw. Pressewesen) ausgesprochen. Doch mit dieser schönen, eleganten Aussprachen-
Epoche ist seit ein paar Jahren Schluss. Ich staune immer wieder nicht schlecht, wie blitzartig und
totalitär in sämtlichen TV-Sendern von den Medienfritzen die französische Aussprache durch die
anglizistische ersetzt wurde. Diese Typen schreiben nicht nur alle von einander ab, sie plappern
auch die In-Begriffe und ~Aussprachen einander nach. Ereignismelder (wie LBH Journalisten nennt)
sind jetzt einheitlich "dschornalisten". Ich finde: angliziblöder geht's nicht.
Aber die Deutschen waren mehrheitlich ja schon immer übermäßig ausländerfreundlich. Man denke
an die Romanisierung ("Römisches Recht"), die Kristianisierung (Jesus-Vergötterung), die frankofile
Napoleonisierung (Code civil), die indoarische Nazifizierung (Führerkult), die Amerikanisierung (Jeans,
Coke & Co.) etc/pp. Ausländerdeindlichkeit, ein Lieblingsvorwurf der Linksintellellen, ist ein links-
ideologisches Ammenmärchen. Wahr ist allerdings die Abneigung breiter Bevölkerungskreise gegen
terroristische, frauenfeindliche Islamisten und kriminelle, deutschfeindliche Gewaltkanaken. Aber das
ist ein anderes Thema.

30. März 2018  SCHLACHTHAUS BAYERISCHER FREISTAAT
"Der Luchs frisst die Rehe weg. Das ist ein ökologisches Desaster." So die absurde Meinung
des Bayerischen Jagdverbandes. Die Forderung der Bazi-Wildmörder: überschüssige und
"Problemtiere" abschießen. Da sich auch die bayerische Landesregierung (Großkotzeigenname:
Staatsregierung) eng mit der Jägerei verbunden fühlt, wiederholt sich in diesem abartigen
"Freistaat der Ausrottungsvorgang, der vor 150 Jahren in ganz Mitteleuropa stattfand: weg mit
marodierenden Problembären, ausgebrochenen Wölfen und "wildernden" Luchsen. So werden
sie brutal erdrosselt, erschossen und abgeschlachtet - mit oder ohne staatliche Genehmigung.
Entsprechend bleiben sie auch achtlos am Wegesrand liegen. Denn die Bayern haben zwar -
ähnlich wie die Amerikaner - massenhaft Schusswaffen, können aber zum großen Teil keinen
Waffenschein vorlegen.
Von den zahlreichen Luchstötungen in diesem gnadenlosen, barbarischen Land wurde bisher
keine einzige aufgeklärt, obwohl die Indizien für ein Verbrechen stets eindeutig waren. Eine
Sonderkommission zur Ermittlung der Raubwildverbrechen wird staatlicherseits logischerweise
abgelehnt. Die CSU steht schließlich für Nutzwald mit einer ausreichenden Stückzahl an Rot-
und Schwarzwild, damit dieses den schießwütigen Jagdgesellschaften zur Verfügung gestellt
werden kann. Für Predatoren ist da kein Platz; zudem stellen sie eine "Gefahr für Bevölkerung
und Wirtschaft" dar. Sogar Biber mussten vor ein paar Jahren nach Ungarn umgesiedelt werden,
um zu  verhindern, dass ein Binnenfischer sie klammheimlich entsorgen lässt. Bleiben noch die
lästigen Kormorane. Auf die darf ja mehr oder weniger gefahrlos geballert werden, selbst wenn
sie auf ihrer Zugbahn nur eine Rast einlegen.
Neben ein paar Schweizer Kantonen ist Bayern für Raubtiere der gefährlichste Lebensraum in
Europa, wahrscheinlich sogar weltweit. Allerdings ertönen zunehmend auch aus nördlicheren
Regionen Deutschlands Rufe nach einer Dezimierung der eingewanderten und sich ausbreitenden
Wolfsrudel. The "German Angst" z.B. vor Arbeitslosigkeit & Armut (Weimarer Republik > National-
Sozialismus), vor Katastrofen oder Wildnis bzw. ~heit ist keine angelsächsische Erfindung, sondern
eine germanisch-teutonisch-alemannische (massenpsychologische) Wahrheit. Da muss man hoffen,
dass das laufende Ansiedlungsprojekt im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen erfolgreich
verläuft: unter Einbeziehung der Bevölkerung sowie der Jagdverbände und Förstereien soll etwa 20
Luchsen ausreichender Lebensraum zur Verfügung gestellt werden.
 
03. Februar 2018  KÖNNEN TIERE DENKEN?
Früher wurden in der Schule vier wissenschaftliche Fächer unterrichtet, die streng logisch und
experimentell nachvollziehbar ausgerichtet waren: Mathe, Fysik, Chemie & Bio. Die unterrichtenden
Lehrer konnten bei den Schülern eine gehörige Portion Respekt voraussetzen. Das galt auch für
mich. Ich hatte schon mal 'ne 1 in einer Algebra-Klassenarbeit, aber auch 'ne 5 in Biologie. Während
eines schriftlichen Bio-Tests zeigte uns die Lehrerin einen Stummfilm über Vögel. Erst als Student
war es mir gelungen, seinen Inhalt zu rekapitulieren: ein Kuckuck hat sein Ei in das Nest einer
Rohrdommel gelegt und aus der Ferne beobachtet, wie das entschlüpfte Kuckuckskücken die
kleineren Konkurrenzkücken nach und nach aus dem Nest gestoßen hat, bis der wesentlich dunklere
und größere Brutparasit von der Rohrdommelmutter bereitwillig und exklusiv versorgt wurde. Die
Biolehrerin hatte damals, fies wie sie war, grinsend vorgelesen, was ein leider ziemlich ahnungsloser
Schüler für'n Quatsch geschrieben hatte (an den ich mich allerdings nicht mehr erinnere).
Dieses entwürdigende Verhalten einer "Pädagogin" hat mich echt mitgenommen und noch etliche
Jahre beschäftigt. Mit der Zeit musste ich dann feststellen, dass Naturwissenschaftler eine eigene
Kategorie von Spinnern und Soziopaten repräsentieren. Ihren Spruch "Sport ist Mord" konnte ich
bereits als Studienassessor mit "Und Bio ..." bzw. "... Chemie ..." bzw. "... Fysik ist Massenmord"
erwidern. Das war auch nicht so schwierig, denn es waren Vertreter dieser Kategorie, die die
technischen Grundlagen zur Produktion von atomaren, biologischen & chemischen Massenvernich-
tungswaffen geschaffen hatten. Während der Geländeübungen beim Bund sollten wir uns doch
tatsächlich mit ABC-Masken gegen Atombomben, Seuchen und Giftstoffe schützen. Diese Techno-
logien haben ja auch schnell wirtschaftliche bzw. zivile Anwendungen hervorgebracht. Ich erwähne
nur die Atomkraftwerke zur Stromversorgung, Genmanipulationen und das Klonen im Bereich von
Medizin und Züchtung sowie Insektizide, Pestizide oder Fungizide zur Schädlingsbekämpfung.
Wieder waren Jahrzehnte vergangen, bis mir anhand von TV-Dokumentationen aufgefallen war,
dass, analog zu den populistischen TV-Köchen, die TV-Wissenschaftler ins Mystische abgdriftet sind.
Astrofysiker faseln vom "Multiversum", also von einer Unzahl parallel existierender Universen. Woche
für Woche wird der Zuschauer bei Spartensendern dahingehend indoktriniert, dass der Mond durch
den Einschlag eines Zwergplaneten auf die Erde entstanden sei oder ein großes Asteroidenbombar-
dement die Weltmeere erzeugt habe. Alles reine Spekulation, also Hirngespinste von TV-Kosmologen,
die dem Zuschauer alternativlos und einseitig als Tatsachen verkauft werden. String-Theoretiker
erzählen Märchen von sechs bis 24 Dimensionen, andere Quantenmechaniker behaupten, alle
Teilchen existierten gleichzeitig an verschiedenen Orten bzw. ihre Position hinge davon ab, ob sie
beobachtet würden oder nicht. Nonsens in höchster Potenz! Nicht nur im angeblichen Free-TV
(Kabel1Dok, N24Dok, Pro7Maxx), sondern auch im Zwangsgebühren-ZDFinfo. Das alles ist nur
schwer zu ertragen, werden doch immer neue Spleens veröffentlicht. Daran haben selbstverständlich
auch die Biologen einen maßgeblichen Anteil. Nicht nur, dass sie das langfristige Ziel verfolgen, mit
Sendern (vorzugsweise Halsbänder, Rucksacksensoren oder eingepflanzte Chips) jederzeit Aufent-
haltsort und Aktivitäten aller noch wild lebender Tiere jederzeit feststellen zu können. Die Pseudo-
wildnis als globaler Zoo! Die "Arbeit" mit auserwählten, handzahmen Wölfen, Greifvögeln, Raben,
Raubkatzen, Delfinen und anderen Biologen-Favoriten lasse, so heißt es weiter, nur einen Schluss
zu: Mensch und Tier seien sich viel ähnlicher als "man" bisher geglaubt habe. Die Verwandtschaft
betreffe nicht nur das bloße Erbgut. Dieses stimmt ja bekanntlich bei den Primaten Bonobo und Homo
sapiens zu 98% überein. Nein, auch die geistigen, psychischen und kulturellen Qualitäten, wie
Sprache, Denken, Empathie, solidarisches Teilen u.v.m. stimmten neuerdings angeblich immer mehr
überein.
Ein paar geistig verwirrte Biologen behaupteten in der Sendung "Können Tiere denken?" [Phoenix]
doch allen Ernstes, dass manche Tierarten denken könnten. Sprechen sei keine Voraussetzung für
das Denken. Letzteres habe sich schon viel früher entwickelt, lange bevor der Mensch die Sprache
entwickelt habe. Beweis: Manche Affen würden Werkzeuge verwenden, wenn sie mit großen Steinen
auf Nüsse schlügen, um diese zu aufzubrechen. Die Verwendung von Werkzeugen setze aber
logisches Denken voraus. Meine Fresse, ich würde mich selbst als gut bezahlter TV-Kasper niemals
trauen, so einen Mist abzusondern, allenfalls im satirischen Kontext. Mal im Ernst: Was ist denn das
für 'ne Logik? Schließlich gibt es doch auch Frauen, die Werkzeuge benutzen. Wie kann man bloß
einen im Gelände aufgelesenen, unbehandelten Stein als Werkzeug bezeichnen? Ein Werkzeug ist
ein zu einem bestimmten Zweck optimiertes, künstlich hergestelltes Gerät aus geeigneten Materialien.
Die Natur stellt schon deshalb keine Werkzeuge her, weil sie keinen Zweck verfolgt. Etwas schwieriger
ist eine Antwort auf die Frage, wie man ohne Sprache denken können soll. Probiere das doch mal aus.
Du wirst feststellen, dass du auf diese Weise Bilder erzeugen kannst, aber keine Gedanken, denn
diese erfordern zumindest Wörter. Auf einen Satzbau kann man zur Not verzichten, wenngleich dann
kein logisches Denken zustande kommt. Deshalb können Tiere zwar träumen, nicht aber denken. Ein
noch so "intelligenter" Delfin weiß nicht, welcher Tierart er angehört, weiß nicht, dass er schwimmt,
weiß nicht, dass er Wasser um sich herum hat. Kurz: er weiß nichts, gar nichts. Und das trifft auf alle
Tierarten zu. Das Verhalten von Tieren beruht auf angeborenen, vererbten Eigenschaften, auf erlernten
Automatismen sowie auf Intuition und Instinkten. Weil viele Biologen letzteren verloren haben, halten
sie dieses animalische Repertoire als eine Folge von Denkprozessen. Auf diese Weise wird dann
massenhaft Blöd- und Schwachsinn in die Welt gesetzt. Jedenfalls ist mein Respekt vor Naturwissen-
schaftlern längst im Gully gelandet. Kosmoficktion, Stringtheorie, Wasserstoffbomben, KKW-Supergau,
Genmanipulation, Wildtiermarkierung, Dopingmittel, Designerdrogen, Napalm, Nervengifte, Pestizide -
pfui Teufel!

 
01. Januar 2018  KOSMOMYSTIZISMUS -
MYSTIZISMUS DER KOSMOLOGIE, ASTRO~ & QUANTENFYSIK
Kosmomystische & quantenfysikalische Begriffe
Antiteilchen/~materie, Big Bang, Big Freeze /~ Crunch /~ Rip, Dunkle Energie, ~ Materie,
Ereignishorizont, Gottesteilchen [Higgs-Boson], Multiversum, Quarks, Schwach wechsel-
wirkende massereiche Teilchen, (supermassereiche) Schwarze Löcher, Singularität, Strings
Teleportation (Beamen), Wurmlöcher, Zeitreisen
Kosmomystische & quantenfysikalische Behauptungen
A1) das Licht ist sowohl eine Welle als auch ein Teilchenstrom, da es sich mal so, mal so verhält
      [Welle-Teilchen-Dualismus]
A2) Materie kann einen Wellencharakter und Wellen [können] einen Teilchencharakter aufweisen
      [Nichtdeterminiertheit]
B)   Quanten können sich gleichzeitig [zur selben Zeit] an zwei verschiedenen Orten aufhalten
      [Interferenzmuster]
C1) die Messung von Quanten an einem Ort beeinflusst die zeitgleichen Messergebnisse an einem
      entfernten anderen Ort
C2) die fehlende Zeitverzögerung der Beeinflussung beliebig weit entfernter quantenmechanischer
      Messungen [Unschärferelation] impliziert die Existenz von Überlichtgeschwindigkeit
C3) die fehlende Zeitverzögerung unterschiedlicher Ergebnisse beliebig weit entfernter Messungen
      impliziert die Beeinflussung von Quanten durch Beobachtung [Quantenfeldtheorie]
D)  der Teleporter sorgt dafür, dass ein Gegenstand oder ein Mensch an einer Stelle verschwindet
      und an einer (weit entfernten) anderen wieder auftaucht.
E)   positiv geladene Entitäten [Antiteilchen] bewegen sich in der Zeit [zeitlich] rückwärts
F)   ein System lässt sich vom Erreichen eines neuen Zustands (kochendes Wasser) abhalten, in-
      dem man nur oft genug den alten Zustand (Warmwasser) misst [Quanten-Zeno-Effekt]
G)   supermassereiche schwarze Löcher haben eine Masse von bis zu 20 Milliarden Sonnenmassen
H1) Die Expansion des Universums dauert unendlich fort, wobei sich die Temperatur dem absolu-
      ten Nullpunkt (0 K bzw. -273,15° C) nähert (Big Chill/Whimper)
H2) getrieben durch dunkle Energie beschleunigt sich die Expansion des Universums, das von den
      größten zu den kleinsten Strukturen (Atome) zerreißt (Big Rip)
H3) Das Universum kollabiert nach seiner Expansionsumkehr unter der Wirkung der Gravitations-
      kraft immer stärker (Implosion), bis es im Big Crunch (Kollaps) endet
J)   die Kelvin-Temperaturskala hört bei unendlich noch nicht auf, sondern springt um in negative
      Werte; ein unendlich heißes Gas hat daher eine Temperatur, die unter 0 K (dem absoluten
      Nullpunkt) liegt (Max-Planck-Institut für Quantenoptik, Garching)
Fantastische, alternative Fakten des astronomischen Universums
- die kosmische Hintergrundstrahlung ist der Nachhall des Big Bang
- supermassereiche schwarze Löcher bilden den Ereignishorizont im Zentrum der Galaxien
- bei einer Hypernova implodiert ein gealterter Stern mit der mind. 100fachen Sonnenmasse zu
  einem schwarzen Loch, während gleichzeitig beidseitig der Rotationsachse superhelle Strahlen-
  Jets bzw. Gamma-Blitze austreten & mit Lichtgeschwindigkeit abstrahlen
- ein Magnetar ist ein nach einem Gravitationskollaps entstandener Pulsar/Neutronenstern mit
  extrem intensiven Magnetfeldern von 10 hoch 11-12 Tesla  
- in der habitablen Zone umkreisen Exoplaneten fremde Sonnen/Sterne; sie verfügen über
  flüssiges Wasser und beherben möglicherweise Leben bzw. Lebewesen bzw. Aliens; darüber
  hinaus besteht die möglichkeit, dass um Planeten kreisende Exo-Monde belebt sind
- dunkle Materie + bremst die Ausdehnung des Universums ab + hält die Galaxien zusammen
  + bildet Galaxienstrukturen, sog. Filamente + sind Ausdünstungen von unseren Kosmos um-
  gebenden Paralleluniversen
- dunkle Energie + macht fast drei Viertel der Energie im Universum aus + sorgt für die weitere,
  beschleunigte Ausdehnung/Expansion des Universums + verhindert daher, dass das Universum
  in sich zusammenfällt
- die Irrlehre der <beschleunigten Ausdehnung> des Universums wird von den Hubblejanern mit
  der Strahlkraft von <Zefëiden> & Supernoven sowie deren <Rotverschiebung> (sog. Hubble-
  Konstante) erklärt & begründet
- supercomputerbasiertes Ergebnis bezüglich des Alters des Universums: 13,73-13,81 mrd Jahre

 

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