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Satirebilderbuch 2018 ff
 
Massenaussterben
7. Juni 2018
Lang- & Längerlebigkeit
Der Nasenfrosch, wissenschaftlich: Nasikabatrachus sahyadrensis, besser: Kröten-Maulwurf-Grabe-
Dinosaurierumhüpf-Fossil-Kleinkopf-Winzaugen-Frosch, lebt schon seit mindestens 130 mio Jahren auf
den Seychellen und in den Bergen Südindiens, in zwei in prätertiären Urzeiten miteinander verbundenen
Gebieten. Er ist rund, aufgedunsen, violett gefärbt und unterscheidet sich auffallend von allen anderen
heute lebenden Fröschen aufgrund seines kleinen Kopfes, der in einer spitzen Schnauze mündet, die an
jene eines Maulwurfs erinnert.

150 mio Jahre alt ist der Kragen~ oder Schlangenhai. Das lebende Fossil ähnelt einem anderthalb
Meter langen Aal. Sein furchteinflößendes Gruselgebiss besteht aus 300 Zähnen. Die prähistorische Art
kommt - bei ständiger Dunkelheit, Druck und extremer Kälte - in der Tiefsee (mind. 700 m Tiefe) im
Atlantik sowie bei Australien, Neuseeland und Japan vor.  
Den chinesischen Riesensalamander gibt es schon seit 170 mio Jahren. Er ist mit bis zu 1,80 m
Körperlänge die größte Amfibie der Welt. Kennzeichnend ist die schleimige Haut sowie der rumpfbreite,
flache Kopf mit seinen winzigen Augen und der riesigen Mundspalte. Auch der Körper ist abgeflacht und
breit und wird von kurzen Beinen mit Hautwülsten getragen. Heute lebt nur noch eine Handvoll der
trägen, vom Aussterben bedrohten Tiere in Flüssen, Bächen und Seen mit kaltem, klarem Wasser. Sie
wurden immer wieder ihres wohlschmeckenden Fleisches wegen gefangen.
Die räuberischen neuseeländischen Brückenechsen leben heute noch auf etwa 30 unbewohnten
kleinen Inseln, von denen die meisten der langen Nordküste der Nordinsel vorgelagert sind. Es gibt sie
schon seit über 200 mio Jahren. Zu den Besonderheiten dieser urtümlichen Tiere gehören ein träger
Stoffwechsel, ein langsames Wachstum (za. 50 Zentimeter in 35 Jahren), eine lange Generationsdauer
und eine geringe Fortpflanzungsrate. Für die starke Schrumpfung der Populationen in historischer Zeit
hat wahrscheinlich die von den Maoris eingeschlepppte polynesische Ratte gesorgt.
Die v.a. asiatische Flüsse unsicher machenden Riesensüßwasserstechrochen haben einen ähnlich
langen Zeitraum überlebt. Sie kommen im Mekong sowie in großen Flüssen Borneos und Nordaustraliens
vor. Aufgrund ihrer Befischung durch Sport~ sowie des Beifangs der Binnenfischer sind ihre Populationen
bedroht. Ihr Hauptmerkmal, der Schwanz, ist peitschenartig lang und dünn und trägt einen einzelnen,
giftigen Stachel. Der Durchmesser der Scheibe beträgt bis zu zweieinhalb Meter. Das Maximalgewicht
liegt bei 600 kg.

In einem Fluss im australischen Northern Territory wurde ein ebenso (600 kg) schweres Krokodil
gefangen. Seine Art hat die Natur vor 250 mio Jahren aus  dem Erbmaterial der Archosaurier entwickelt.
Zu seinen Besonderheiten gehört, dass es ein halbes Zebra auf einmal fressen, aber auch monatelang
ohne Nahrung leben kann. Die größte amfibische Panzerechse ist das bis zu 9 m lange, sich bevorzugt
im Salzwasser aufhaltende australische Leistenkrokodil.
Vor 300 mio Jahren entstand der Triops, eine Art Schildkrebs, der gerne im Aquarium gehalten und
gezüchtet wird. Wegen seiner extrem geringen Lebensdauer von nur drei Monaten, ist er bereits nach
zwei Wochen geschlechtsreif. Er legt dann täglich bis zu 200 Triopseier, die gewöhnlich im Sand vergraben
werden und ihr Überleben sichern. Auf diese Weise hat sich der Urzeitkrebs seit der Kreidezeit erfolgreich
fortgepflanzt.
Der Quastenflosser hat bereits 360 mio Jahre <auf dem Buckel>. Er gilt als sog. Brückentier, das den
Übergang von einer Art - den Fischen - zu  einer anderen - den Amphibien (Lurchen) - verkörpert oder
- anders ausgedrückt: die Umwandlung der Flossen zu Beinen. Ein Indiz dafür ist die Bewegung seiner
Brust- und Bauchflossen im Kreuzgang, also schon wie die Landwirbeltiere. Sein Grundbauplan hat sich
im Vergleich zu seinen fossilen Verwandten kaum verändert, obwohl er heute in wesentlich größeren
Tiefen (über 100 m unter NN) lebt.

Der sich seit 400 mio Jahren unbeirrt fortpflanzende, 20 cm lange und giftige Kaiserskorpion gehört
zu den größten Skorpionen überhaupt. Er bewohnt die Feuchtsavannen & Regenwälder Westafrikas.
Die ersten Pfeilschwanzkrebse sind bereits vor 445 mio Jahren in Feuchtgebieten herumgekrochen. In
der Farmazie sind die Blaublüter begehrt, weil an ihnen neu entwickelte Medikamente und Impfstoffe
getestet werden.

Seit 500 mio Jahren kennen Kaltwasserbewohner das aalartige Neunauge, das Beutefischen mit seinem
fürchterlichen Maul bei lebendigem Leib Organe absaugen kann. Zusammen mit den beiden Augen, den
Kiemen- und Nasenöffnungen sieht es so aus, als hätte es neun Augen.
Auch Quallen existieren seit 500 mio Jahren. Sie bestehen fast nur aus Wasser. Sie besitzen zwar ein
Nervensystem und Sinnesorgane, aber weder Gehirn noch Rückgrad. Ihr Gift,das in den Nesselkapseln
gespeichert ist, betäubt oder tötet die Opfer.

Schwämme brauchen weder Organe noch ein Nervensystem; sind aber dennoch Tiere. Sie leben von
aus dem Meerwasser gefiltertem Plankton. Mit dieser Diät haben sie 750 mio Jahre überstanden, ohne
jemals zu den gefährdeten Arten gehört zu haben.
Die ältesten, heute noch existierenden, Hunderte von Millionen Jahren alte Arten haben die folgenden
lebensauslöschenden Faktoren überlebt:
1. Die mittlere Lebenszeit einer Tierart beträgt - je nach Entwicklungsspezifizierung - za. 10 mio Jahre.
2. Durchschnittlich alle 90-100 mio Jahre ereignet sich auf dieser Erde ein Massenaussterben.
3. Terrestrische bzw. kosmische Ereignisse wie Vulkanismus, Polumkehr, Asteroideneinschlag, Eiszeit,
    Überflutung und Gammastrahlenjets können für sich alleine ein Massenaussterben auslösen.

In der Darwinschen Evolutionstheorie gilt es als völlig normal, dass Jahr für Jahr zwei bis drei Tierarten
aussterben. Doch seit der Mensch sich zur dominanten Spezies auf diesem Planeten entwickelt hat,
verschwinden jährlich schätzungsweise 20000 Tierarten für immer. Bei vermutlich 10 mio Tierarten sind
- vom Jahr 2000 ausgehend - bei konstanter Tendenz im Jahr 2500 die Tiere auf der Erde ausgestorben.
Zur Beruhigung: bei den wesentlich artenreicheren Pflanzen und Pilzen dürfte dieser Prozess ein paar
Tausend Jahre länger dauern. Mikroorganismen werden wohl bis zum Weltuntergang überleben.
 
Fernturismus & Wilderei
27. April 2018
DER SCHLEICHENDE UNTERGANG WILDER TIERARTEN  
Um Fernturisten nach Schwarzafrika zu locken, wird des öfteren von den Big Five (5) gesprochen, die man bei
Safaris in ihrem natürlichen Biotop erleben könne. Die großen Wildparks wie der Krüger Nationalpark oder das Kavango-Zambezi-Naturschutzgebiet (KaZa-Naturpark) sind in der Hauptsaison regelrecht überlaufen. Räkelt
sich eine Löwenfamilie cool im Savannengras, stehen die Geländewagen Schlange. Aber immer noch besser als
ein Besuch in der Gelsenkirchener "Zoom Erlebniswelt" - das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Und es hängen
zahllose von Einheimischen besetzte Arbeitsplätze im Fremdenverkehr, im Hotelgewerbe, in der Gastronomie
und anderen Branchen davon ab.

Ich rede und schreibe übrigens lieber von den African Big Eight: Elefanten (5/B/W), Flusspferde (B), Giraffen
(B), Kaffernbüffel (5/B), Krokodile (R), Löwen (5/A/R/W), Nashörner (5/A/R/W) & Zebras (B). Zu ihnen gehören
Raub~ (R), & Beute~ (B), aber auch vom Aussterben bedrohte (A) und wegen ihres Elfenbeins oder ihrer
Körperteile mit Pseudoheil~ & ~potenzwirkung massenhaft von kommerziellen Wilderern (W) getötete Tierarten.
Mit über 50000 US-Dollar pro Kilo ist das Horn von Nashörnern mehr wert als Gold. Aber auch Stoßzähne, Hörner,
Knochen, Felle, 'Buschfleisch' und andere Körperteile z.B. von Gorillas, Schuppentieren, Löwen, Haien oder
Rochen sind auf dem Schwarzmarkt begehrt.

2007 wurden in Südafrika noch 13 Tierarten gewildert, 2015 waren es bereits 1175. Kriminell organisierte, internationale Syndikate setzen mit dem illegalen Handel bedrohter Arten jährlich Milliardenbeträge um. Einige schwarzafrikanilsche Länder erlauben sogar den Abschuss gefährdeter und geschützter Arten wie Elefanten,
Löwen, Leoparden oder Nashörner  als Trophäen für zahlungskräftige Hobbyjäger. Aber auch die enorm
wachsende Bevölkerung dringt immer weiter in die großen Wildtier-Lebensräume z.B. der Serengeti, der Masai
Mara oder des Okavangodeltas ein, um Bäume zu fällen, Savannenflächen zu roden oder Viehherden weiden zu
lassen.

Neben dem prominenten Großwild existiert eine Vielzahl nicht ganz so "großer" Tierarten - die African Small
Ten: Aasgeier (V), Antilopen (B/M), Geparden (R/A), Gazellen (B/M), Gnus(B/M), Hyänen (R), Impalas (B/M),
Leoparden (5/R/A), Warzenschweine (B), Wildhunde (R). Darunter befinden sich wandernde bzw. Migrationstiere
(M), Vögel (V), aber auch potthässliche & völlig überflüssige Räuber, die bevorzugt anderen Raubtieren die Beute
abjagen (Hyänen) und sie auch töten (Geparden, Wildhunde). Die meisten dleser mittelgroßen Zehn kann man
vielerorts bestens beobachten. Aber es gibt auch die Seven Night Phantoms, die heimlichen Stars Afrikas.
Typische Nachtjäger sind Erdferkel, Falb-, Ginster- & Zibetkatze, Stachelschwein, Schuppentier & Serval.

Außerhalb der afrikanischen Savannen leben ebenfalls große Raubtiere (in ihrem natürlichen Lebensraum). Zu
den neun Gruppen - Nine Global Predators - gehören 1. Affen: Gorillas (afrikanische Tropenwälder), Mandrille
(afrikanische Regenwälder), 2. Bären: Braun-, Grizzly- & Kodiakbären (Alaska, Sibirien), Eisbären (Nordpolar-
Region), 3. Hundeartige: Schakale (mittleres Afrika, arabisch-persicher Raum, Indien), Waschbären (Nord- &
Mittelamerika, Deutschland, Weißrussland, Kaukasus), Wölfe (Kanada, Nord- & Zentralasien). 4. Krokodilartige:
Alligatoren (Mississippi-Delta, Jangtsekiang-Mündung), Gaviale (Ganges, Borneo, Sumatra), Kaimane (Orinoko,
Amazonas), Leguane (Karibik, Galapagos- & Fidschi-Inseln), 5. Marder: Dachse (Paläarktis), Vielfraße (Eurasien,
Nordamerika), 6. Raubkatzen: Jaguare (Tropen Amerikas), Tiger (Asien), Pumas (Rocky Mountains, Anden,
Amazonien), 7. Vögel: Harpyen (Amazonien), Kondore (Kalifornien, Anden), Steinadler (Holarktis),  8. Warane:
Komodowarane (Kleine Sundainseln), 9. Würgeschlangen: Anakondas (Brasilien), Boas konstriktor (Mittel- &
Südamerika), Pythons (Südostasien, Australien).

Des weiteren existieren acht globale Beutetiergruppen - Eight Global Prey: 11. Beuteltiere: Kängurus (Australien),
12. Geweihträger: Elche (subarktische Tundren), Hirsche (Eurasiens & Amerikas), Karibus (Nordamerika), Rentiere
(Nordeurasien & ~amerika), 13. Höckertiere: Trampeltiere (Zentralasien), 14. Huftiere: Wildpferde (Camargue,
Mongolei), Okapi (Regenwald in Zentralafrika), Tapire (Mittel- & Südamerika, Südostasien), 15. Primaten: Orang
Utans (Sumatra & Borneo), 16. Schweine: Wildsäue (Eurasien, Südostasien), 17. Wildrinder: Büffel/Bisons (Süd-
& Südostasien, Nordamerika), Gaure (Süd- & Südostasien), Wisente (Osteuropa), 18. Ziegenartige: Steinböcke
(Alpen, Kaukasus), Moschusochsen (arktischen Tundren).

Auch außerhalb Schwarzafrikas erlauben einige Länder wie Kanada (Eisbären). Abschüsse gefährdeter Arten
für den kommerziellen Handel und für Jagdtrophäen. Zahlreiche andere Tierarten - vom Luchs bis zum Koyoten
- werden noch immer für den Pelzhandel in freier Natur gejagt oder in grausamen Fallen gefangen. Wildlebende
Krokodile, Schlangen, Warane und andere Reptilien werden für den internationalen Häutehandel getötet. Die
Zerstörung der natürlichen Biotope mit ihrer jeweiligen Flora & Fauna durch den Kapitalismus ist durch nichts
aufzuhalten. Auch die Katalogisierung vieler Tierarten mithilfe von Sendern & Markierungen mit Halsbändern u.
ä. durch fehlgeleitete Biologen kann das Artensterben bestenfalls dokumentieren. Dieses wird darüber hinaus
noch beschleunigt durch den rapiden Klimawandel infolge der weltweiten Verbrennung fossiler Energieträger im
Zusammenhang mit der Industrialisierung seit über 150 Jahren.

Mit anderen Worten: Wir erleben derzeit den Beginn des 6. Massenaussterbens (vor 1. 444, 2. 360, 3. 262,
4. 201 und 5. 66 mio Jahren) in der Erdgeschichte. Die Ursachen waren ein Supernova-Gammastrahlenjet, Gigavulkanismus, Meeresspiegelschwankungen, der Zusammenbruch des Erdmagnetfeldes (Polumkehr) sowie
ein Asteroideneinschlag. Nun kommt eine sechste Ursache hinzu: der anhaltende anthropogene Treibhausgas-
Eintrag in die Atmosfäre (Erderwärmung). Allerdings hat sich nach den zoologischen Katastrofen die globale
Diversität des Lebens auf der Erde nicht nur wieder erholt, sondern sich oft zu neuen Höhen aufgeschwungen.
Wenn der Homo 'sapiens' erst einmal von der Bildfläche verschwunden ist. Wenn es sein muss: gern auch durch
Selbstzerstörung.
 
Der helle Wahnsinn
12. Februar 2018
Ehrenmorde - Islamismus - Irrsinn 
Ehrenmorde sind eng mit dem Islam verbunden – auch wenn dessen Vertreter dies immer wieder leugnen. Wo
der Islam herrscht – da gibt es die mit Abstand höchste Zahl solcher Morde im Namen eines Ehrbegriffs, der sich
bei näherer Betrachtung als zutiefst patriarchalisch, vormodern und feige erweist. Ehrenmorde sind u.a. die finale
Bestrafung von Frauen, die gegen das bis ins kleinste Detail durchorganisierte Überwachungsreglement ihrer
männerdominierten Welt verstoßen haben – ob bewusst oder unbewusst. Wie Zwangsverhüllung, Zwangsheiraten
und die massenhaft durchgeführten weiblichen Genitalverstümmelungen dienen sie letztlich dem Ziel der totalen
Kontrolle des Mannes über die Frau.
Sie werden zerhackt, zerstückelt, verbrannt, gesteinigt, verätzt, in den Abgrund gestoßen, erschossen, erstochen,
erwürgt, enthauptet oder lebendigen Leibes begraben. Die feigen männlichen Mörder ihrer Schwestern, Töchter
und Cousinen lassen keine barbarische Tötungsmethode aus, um ihren Herrschaftsanspruch gegenüber den Frauen
durchzusetzen. Fügen sich die Frauen und jungen Mädchen nicht klaglos dem Verhaltenskodex ihrer durchweg
patriarchalisch organisierten Gesellschaften, gehen sie ohne männliche Begleitung aus dem Haus, sprechen sie
mit einem männlichen Nachbarn oder gar einem total Fremden, weigern sie sich, einen ihnen seitens der Familie
vorgesetzten Ehepartner zu heiraten, fügen sie sich nicht klaglos jeder väterlichen oder brüderlichen Anordnung,
wie absurd, gemein oder entwürdigend diese auch sein mag – dann haben sie sich gegen die Ehre der Familie
versündigt. Und darauf steht seit Tausenden von Jahren nur eine Strafe: der Tod der „ungehorsamen“ Frau. Doch
auch in Fällen, in denen sie keinerlei Schuld trifft, kann sie der tödliche Bannstrahl wegen Ehrverletzung treffen.
Denn im Namen der Ehre wird eine Muslima auch dann von ihrer Familie ermordet, wenn sie etwa Opfer einer
Vergewaltigung geworden ist – oder von einem X-beliebigen Mann bezichtigt wurde, dass sie ihm schöne Augen
gemacht hätte. Die absurde Logik dahinter: ein Mädchen oder eine Frau wird nur vergewaltigt, wenn sie davor die
sexuelle Begierde eines Mannes absichtlich geweckt hat. Nach der krankhaften Logik jener Männergesellschaften
sind Frauen also stets schuldig und Männer die „hilflosen“ Opfer weiblichen Verlangens.

Wo der Islam herrscht, gibt es Ehrenmorde. Sie zählen zu den verlogensten, barbarischsten und heuchlerischsten
„Sitten“ auf unserem Planeten. Sie stammen aus prähistorischer Zeit, als es weder Pyramiden, die hängenden
Gärten von Babylon oder die ersten Stadtsiedlungen in Mesopotamien gab – und werden heute, zu Beginn des 3. Jahrtausends, doch nicht anders vollzogen als in jener Vorzeit. Ehrenmorde sind die Auswüchse der Kontrolle
patriarchalischer Männergesellschaften über die „Unbeflecktheit“ ihrer Frauen und die Sicherheit darüber, dass das
geborene Kind auch tatsächlich das Kind des Ehemannes ist. Und sie sind die Geschichte einer Religion, die ebenso
grausam und männerorientiert ist wie die Ehrenmorde selbst: der Islamismus hat diese Verbrechen dankbar in sein
Programm systematischer Frauenunterdrückung aufgenommen und sein Instrumentarium zur Beherrschung und
völligen Kontrolle der Frauen um ein weiteres Machtinstrument erweitert. Bis heute wird jeder Zusammenhang
zwischen Ehrenmord und Islam bestritten, genau wie der Zusammenhang zwischen Gewalt und Islam - obwohl in
Koran und Hadith an über 2000 Stellen explizit zu Hass und Mord an “Ungläubigen” aufgerufen wird und nahezu
alle Terroranschläge der letzten Jahrzehnte von Muslimen verübt wurden, die sich dabei stets auf Allah und den
Koran beriefen.
Fast alle Untersuchungen, die sich ernsthaft und ohne ideologische Scheuklappen mit Ehrenmorden beschäftigen,
kommen zum Ergebnis: Der Ehrenmord ist ein Phänomen, dass sich im wesentlichen auf traditionell islamische,
patriarchale Gesellschaftssysteme beschränkt. Doch wie bei den furchtbaren Genitalverstümmelungen verweist
der Islam mit seinen westlichen Helfershelfern auch beim Thema Ehrenmord stets auf dessen prärislamischen
Ursprung. Doch sie verschleiern und vertuschen die Deckungsgleichheit von Ehrenmorden mit dem geografischen
Verbreitungsgebiet des Islam. Wo dieser praktiziert wird – und von wenigen Ausnahmen abgesehen nur dort –
sind auch Ehrenmorde verbreitet. Die wenigen nicht-islamischen Ehrenmorde, auf die die Verteidiger des Islam
und linksfeministische Soziologen so gerne verweisen, um damit die Aufmerksamkeit vom Islam als Verursacher
jener Ehrenmorde abzulenken, geschehen bemerkenswerterweise jedoch wiederum in fast allen Fällen dort, wo
der Islam über Jahrhunderte geherrscht hat – wie etwa während der osmanischen Besetzung Siziliens und des
Balkan. Sie haben als subkulturelle Überbleibsel in winzigen Enklaven überlebt und damit wiederum direkt mit
dem Islam zu tun. Doch der Anteil der heute dort stattfinden Ehrenmorde geht, im Weltmaßstab gesehen, gegen
Null.

Alles Gerede von Muslimen und westlichen „Intellektuellen“ über „zufällige“ Verteilung, alles Gerede darüber, dass
die Kultur der Ehrenmorde mit dem Islam nichts zu tun habe, sondern kulturelle Residuen der dort einstmals
ansässigen archaischen Bräuche seien, geht ins Leere und erweist sich bei näherer Betrachtung der Fakten als
falsch und verlogen. Zwar waren Ehrenmorde in nahezu allen archaisch-patriarchalischen Kulturen (darunter auch
im alten Germanien etwa) üblich. Doch dort, wo sich Christentum, Buddhismus und Judentum verbreitet haben,
wurden sie rasch geächtet. Das war bereits vor Tausenden von Jahren. Dort hingegen, wo sich der Islam verbreitet
hat, brachte er diese Mordsitte auch in Gebiete, die bis dahin frei davon waren. Das weiß man etwa von Indien und
Indonesien: vor der gewaltsamen Eroberung durch den Islam gab es dort keine Sexualverstümmelungen an jungen
Frauen. Danach schon. Ganze Generationen falsch informierter oder feiger Journalisten, Historiker und Soziologen
haben versagt angesichts eines stillen Massensterbens, das den Boden unseres Planeten mit dem Blut unschuldig
ermorderter Kinder tränkt, die im Namen eines feigen und verlogenen Ehrbegriffs Jahr um Jahr, Dekade um
Dekade von ihren eigenen „Familien“ geschlachtet wurden.

Fakt ist, dass der Islam in seiner 1400-jährigen Herrschaft Ehrenmorde nicht nur nicht bekämpft hat – sondern im
Gegenteil äußerst aktiv dafür gesorgt hat, dass sie sich weltweit verbreitet haben. Muslime, die anderes behaupten,
verbreiten nicht nur dreiste Lügen, sondern räumen damit indirekt ein, dass die vorislamische Ehrenmord-Tradition
eine stärkere Macht ist als ihre Religion. Sie erschüttern damit die Fundamente des Selbstanspruchs des Islam von
der besten und der einzig wahren Religion. Denn offenbar wären dann vorislamische Traditionen stärker als der
Islam. Jahr um Jahr werden über 5000 Frauen und Mädchen in mindestens 14 überwiegend islamischen Ländern
durch ihre eigenen Familien umgebracht – eine Zahl, die viermal so hoch ist wie die durch Palästinenser beklagten
Opfer im letzten Gazakrieg Ende des Jahres 2008. 5000 jährliche Ehrenmordopfer: das ist die offizielle Zahl, die in
Schätzungen von EU, UN und Menschenrechtsorganisationen (etwa Terre Des Femmes) unisono genannt wird. Die
Dunkelziffer dürfte jedoch speziell bei diesem Verbrechen besonders hoch liegen. Denn in den allermeisten Fällen
werden “Ehren”morde infolge gesellschaftlicher und gesetzlicher Benachteiligung der Frau in islamischen Ländern
erst gar nicht vor Gericht gebracht. Und in manchen Ländern (Jordanien etwa) gelten sie gar als Kavaliersdelikte
und fließen daher in keine Statistik ein.

Doch zählt man die Angaben angeblich „verschwundener“ Töchter oder solche mit, die laut Angaben ihrer Familien
unter rätselhaften Ursachen sonstwie zu Tode gekommen sein sollen (Hausunfälle, vom Traktor überfahren, sich
beim Kochen tödlich verbrannt, aus dem Fenster gestürzt etc..), dann dürfte sich die Dunkelziffer der im Namen
der Ehre ermordeten Mädchen und Frauen sicherlich bei weltweit 100000 und mehr bewegen, wie Insider schätzen.
Doch das ist nur die eine Seite des Skandals. Eine andere ist nicht weniger skandalös: nämlich die Tatsache, dass
dieser jährliche Massenmord an Mädchen und jungen Frauen weder seitens Vertretern des Islam, noch seitens
westlicher Intellektueller, Politiker oder Menschenrechtsorganisationen (von Ausnahmen abgesehen) ernsthaft
thematisiert wird in der Absicht, diesen Missstand ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil: Vorstöße
und Anregungen solcher Art (meist aus westlichen Ländern) werden von Muslimen regelmäßig als postkoloniale
Einmischung in die Belange islamischer Länder zurückgewiesen, wobei verlogenerweise regelmäßig darauf verwiesen
wird, dass Ehrenmorde mit dem Islam nichts zu tun hätten.
Im letzten Gaza-Krieg, der etwa 1250 Palästinensern das Leben kostete, war vom „Genozid“ am palästinensischen
Volk die Rede. Seltsam nur, dass dieselben Muslime (und deren westlichen Helfershelfer und Sympathisanten) von
einem solchen angesichts der weitaus höheren Opferzahl der im Namen der Ehre getöteten Mädchen und jungen
Frauen nicht im mindesten sprechen. Der Grund für dieses seltsame Schweigen ist ernüchternd und typisch für
die selbsternannte Friedensreligion Islam: denn seit jeher werden nur von „Ungläubigen“ getötete Muselmanen
öffentlich beklagt. Doch wenn Muslime durch Muslime umkommen (und deren Summe übersteigt bei weitem alle
durch Kriege gegen Ungläubige getöteten Mohammedaner), so schweigt die Umma: denn die innerislamischen
Konflikte werden seit den Tagen Mohammeds öffentlich nicht diskutiert – zum einen, um die muslimische
Weltglaubensgemeinschaft zusammenzuhalten, zum anderen, um die „ungläubigen“ Feinde des Islam nicht zu
ermutigen und damit zu ihrer Stärkung beizutragen.

Doch es gibt einen zweiten Grund, warum die weltweiten islamischen Ehrenmorde von Muslimen nicht diskutiert
werden. Dieser Grund hängst mit der Tatsache zusammen, dass der Islam eine Religion ist, in der Frauen per
Koran und zahlreicher entsprechender Aussagen Mohammeds zu einem Dasein als Menschen zweiter Klasse
verdammt sind. Im Vergleich zu Männern zählen Frauen nichts. Ihre Zeugenaussagen sind nicht halb soviel wert
wie die eines Mannes; sie dürfen in vielen islamischen Ländern bis heute nicht wählen; kein Auto fahren; keine
Universitäten besuchen; ihr Leben in keinster Weise selbst bestimmen. Muslimische Frauen dienen überwiegend
als Gebärmaschinen „möglichst vieler männlicher Nachkommen“ (Ayaan Hirsi Ali) und insbesondere auch zum
sexuellen Vergnügen ihrer Männer, denen sie sich bedingungslos unterzuordnen haben – und wenn sie das nicht
tun, mit Allahs Segen verprügelt werden dürfen: “Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnet
sie, verbannet sie in ihre Schlafgemächer und schlagt sie!” (Koran, Sure 4, Vers 34) Trotz aller gegenteiliger
Beteuerungen: Frauen haben im Islam kaum einen Wert und zählen nichts. So predigte  der Londoner Imam Abu
Hamsa al-Masri zum Stellenwert der Frau im Islam: „Wenn eine muslimische Frau nackt ist und wenn du sie nicht
verhüllen kannst, so ist es legitim, sie zu töten!“

Was genau versteht man eigentlich unter einem Ehrenmord? Der Ehrenmord ist eine Form der Gewalt, die sich
fast ausnahmslos gegen Frauen richtet. Es handelt sich dabei um einen Mord im klassischen juristischen Sinn:
eine vorsätzlich geplante, oft besonders heimtückische Tat aus niedrigen Beweggründen, die von der Familie oder
Gesellschaft jedoch als legitimierte Tötung eines Mädchens oder einer Frau durch ein Familienmitglied beurteilt
wird, wenn diese im Verdacht steht, den Ehrenkodex der Familie verletzt zu haben. Ehrenmorde werden in den
europäischen Gesetzen nicht als eigene Delikte behandelt, sondern unter Mord registriert. Daher gibt es auch
keine verlässlichen Statistiken, wie viele Ehrenmorde in den Industriestaaten seitens der dort wohnenden
muslimischen Immigranten verübt werden. Die Neue Züricher Zeitung definiert sie wie folgt: Ehrenmorde heißt
der euphemistische Begriff für die Beseitigung einer Frau, die des Ehebruchs verdächtigt wird oder als Opfer
einer Vergewaltigung Schande über ihre Familie gebracht hat. Doch greift diese Definition zu kurz. Denn sie gibt
als Motiv für dieses Verbrechen nur sexuell bedingte „Verstöße“ seitens der Opfer wieder. Weit treffender ist aber
die Definition der beiden Ehrenmord-Expertinnen Çelebi und Glaubitz: Ein Mord ist ein Ehrenmord, wenn der Täter
als Motiv für seine Tat die Familienehre angibt. Diese Definition grenzt den Ehrenmord unzweideutig von sonstigen
Beziehungsmorden ab, in denen Frauen Opfer von Männern werden. Ehrenmorde geschehen also als Folge einer
Beleidigung dessen, was in bestimmten Kulturkreisen unter „Familienehre“ verstanden. Sie werden üblicherweise
von männlichen Familienmitgliedern (Vater, Bruder, Onkel, Cousin, Ehe~ oder Exmann) verübt.

Um die durch die Ehrverletzung gestörte „Ehre“ wiederherzustellen, wird also das Mädchen bzw. die Frau getötet.
Auch Männer sind manchmal Opfer von „Ehrenmorden“. In solchen Fällen spricht man jedoch von „Blutrache“
oder „Blutfehde“. Bei dieser handelt es sich v.a um die Ermordung von Männern, die wiederum als Vergeltung
einen anderen Mord aus der Sippe des Mörders nach sich zieht. Nach der Tat befindet sich die Familie damit
wieder im Zustand der „Ehre“ – und meist ist die Familie stolz darauf, diese Tat durchgeführt zu haben. In
patriarchal geprägten Gesellschaften spielt der Ehrenkodex eine entscheidende Rolle. Die Anthropologie spricht
häufig von einer„Honour and shame culture“ (Kultur der Ehre und Schande), deren oberstes Ziel es ist, einen
Gesichtsverlust zu vermeiden und die „Ehre“ der Familie zu erhalten. Dazu muss das eigene Ansehen vermehrt
und jegliche Form der Demütigung vermieden werden. Der Begriff Ehre bezeichnet die „Achtungswürdigkeit“
einer Person oder Institution. Eine Person, die ihre Ehre verloren hat, lebt im Zustand der Schande, was für ein
Individuum, aber auch für soziale Gruppen einer unerträglichen Stigmatisierung gleichkommt. Die Gründe, die
als Verletzung der Familienehre gelten und zum Ehrenmord führen können, hat Amnesty international aufgelistet.
Eine Frau kann die Ehre der Familie demnach verletzen, wenn sie sich weigert, den von der Familie ausgesuchten
Mann zu heiraten, sich von ihrem Mann scheiden lassen will, eine außereheliche Beziehung zu einem Mann führt,
vergewaltigt wird, Opfer von Inzest wird.

Ehre in den islamischen Gesellschaften steht also im wesentlichen für die sexuelle Reinheit und Treue der Frau –
im Arabischen mit dem Begriff „Ird“ bezeichnet. Da die Ehre zum großen Teil auf der körperlichen Unversehrtheit
der Mädchen beruht, kann die Ehre nur durch den Blutverlust der „mutmaßlichen Schuldigen“ reingewaschen
werden. Dieser archaisch-islamische Ehrbegriff dürfte auch eine der wesentlichen Ursachen für den ständigen
Vorwurf gegenüber dem Westens sein, demzufolge der Westen die islamische Welt unentwegt erniedrigen würde.
Der deutliche wissenschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Vorsprung des Westens wird als eine andauernde
Demütigung gesehen, die vom Westen „bewusst“ dazu ausgenutzt würde, den Islam zu beherrschen und ihm die
Ehre zu rauben. Auf dieser Ideologie beruht zum großen Teil der Terrorismus des Islam gegenüber der nicht-
islamischen Welt, den Huntington als "Kampf der Kulturen" dargestellt hat. Denn ähnlich wie Individuen können
auch ganze Kulturen mit Minderwertigkeitskomplexen aggressiv und destruktiv reagieren. Ein Thema, dem sich
islamische und westliche Sozialpsychologen und Kultursoziologen komplett entzogen haben.

Was unterscheidet einen Ehrenmord von einer „normalen“ Beziehungstat? In allen Ländern gibt es Taten, bei
denen Männer ihre Partnerinnen oder Expartnerinnen umbringen. Auch in den Ländern Europas töten Männer
ihre (Ex)Partnerinnen – und dennoch spricht man in diesen Fällen nicht von „Ehren”morden. Woran liegt das?
Die Motive für einen „Ehrenmörder“ und einen Mörder aus Eifersucht mögen auf den ersten Blick dieselben sein.
In beiden Fällen mögen sich die Männer in ihrer Ehre verletzt fühlen, auch in ihrer Männlichkeit. Doch es gibt
nach Ansicht von Kriminalwissenschaftlern und Juristen drei Unterschiede zwischen einem Ehrenmord und einer
normalen Eifersuchtstat: 1. So gut wie nie werden im Westen Frauen seitens ihrer Väter, Onkel, Brüder oder
Cousins getötet. 2. Ehrenmorde werden in aller Regel im voraus bis ins Detail geplant, während bei einer meist
spontanen Eifersuchtstat in aller Regel ein Streit oder eine unmittelbare Kränkung vorausgegangen ist. 3. Ein
Ehrenmörder ist sich in der Regel keiner moralischen Schuld bewusst, während ein Beziehungstäter meistens
sehr genau, dass er ein strafwürdiges Verbrechen verübt hat.

Frauen sind in den islamischen Ländern nie sicher, ob sie nicht die Familienehre verletzt haben und befinden
sich daher im Prinzip unentwegt in Lebensgefahr. Beispiele: Der afghanische Ehemann des Opfers rasierte 2007
zuerst ihren Kopf, dann schnitt er ihr Nase und Ohren ab, schlug ihr die Zähne ein und brach ihr Arme und Beine.
Es reicht bereits ein Blick eines neugierigen Touristen aus, um das Schicksal einer Frau zu besiegeln. Selbst wenn
sie diesen Blick gar nicht bemerkt haben sollte. Das ist einer der Gründe, warum sich viele Frauen in solchen
Ländern letztlich lieber totalverschleiern – und wenn nicht, dann mit zum Boden gerichteten Augen durch ihren
Ort gehen. Das bedeutet: totale Kontrolle des Mannes über die Frau. Aber nicht zu Zeiten Mohammeds, sondern 
in der Gegenwart, 1400 Jahre danach, nach den Errungenschaften der Französischen Revolution sowie der 
Deklaration der Menschenrechte durch die UN und nach den beispiellosen Errungenschaften der femininen Emanzipation in den meisten Ländern des Westens. Erstaunlicherweise scheren sich aber gerade Feministinnen,
die für sich ein Maximum an Menschen- und Gleichheitsrechten neben dem Mann erkämpft haben, in der Regel
einen Dreck um ihre islamischen Geschlechtsgenossinnen, mit denen sie oft Tür an Tür leben.

Deren Verschleierung nehmen sie weniger unter dem Blickwinkel totaler Unterwerfung durch ihre Männer wahr
– sondern eher als kulturelle Sitte, gegen die man nach linkem werterelativistischem Verständnis tolerant zu sein
habe. Totale Unterdrückung und heuchlerisch verlogene Toleranz leben heute in den westlichen Ländern, in denen
Muslime leben, Seit an Seit. Westliche Frauen: kaum eine Reaktion auf die grausamen Ehrenmorde im eigenen
Land, kaum Widerstand gegen die Tatsache, dass in den Frauenhäusern die absolute Mehrzahl der geschlagenen
Frauen Muslima sind. Kaum ein hörbarer Protest gegen weltweit zigtausende Ehrenmorde an Menschen weiblichen
Geschlechts. Kaum eine Journalistin oder Politikerin, die die 700000 jährlichen Toten der Genitalverstümmelung
in den islamischen Ländern zum Thema macht. Deren Proteste erschallen fast ausschließlich dann, wenn es sich
um Opfer amerikanischer, israelischer oder sonstiger westlicher Staaten handelt. Die Gesinnung hinter jenen
Protesten ist also nicht universal, wie sie sich und anderen weiszumachen versuchen, sondern einseitig antiwestlich,
antiamerikanisch und antiisraelisch. 

Wie bereits erwähnt, geht die Praxis der Ehrenmorde bis in die Anfänge menschlicher Zivilisation zurück und betraf
damals wie heute vor allem patriarchalisch strukturierte Gesellschaften. Bereits im antiken Babylon (1700 v. Chr.)
war Familienehre fast ausnahmslos Sache der Frauen. Von ihrem einwandfreien Verhalten hing es ab, ob eine
Familie im Zustand der Ehre oder der Schande lebte. In einer der ältesten Gesetzessammlungen der Welt, dem
Codex Hammurabi, fand man dazu folgende gesetzliche Bestimmungen: Wenn die Ehefrau eines Mannes mit einem
anderen Mann beim Beischlaf ergriffen wird, bindet man beide und wirft sie ins Wasser. Wenn die Ehefrau eines
Mannes wegen eines anderen Mannes ihren Ehemann töten lässt, dann wird man diese Frau pfählen. Die Parallelen
zur bis heute andauernden Praxis in den islamischen Ländern sind frappant: Allein schon die geografische Nähe
Babylons zum späteren Mekka und Medina lassen darauf schließen, dass der Codex Hammurabi Pate stand für die
Ehrenmord-Praxis der umliegenden Völker, darunter auch der Araber. Bei Ehrenmorden handelt es sich also um
einen uralten Brauch, der gegenwärtig – 3700 Jahre nach dem Fund einer ersten Gesetzesvorlage dazu – immer
noch gehandhabt wird und vor allem in den rückschrittlichen, patriarchalischen Gesellschaften des Nahen Ostens,
in der Türkei, in Pakistan und Afghanistan, im Iran und anderen islamisch geprägten Ländern, verbreitet ist. Dieser
Unbrauch stellt damit ein besonders eindrückliches Zeugnis der Rückschrittlichkeit und des reaktionären Wesens
einer männerdominierten islamischen Despotie dar, die sich seit 1400 Jahren so erfolgreich als „Religion“ getarnt
hat.

Von zentraler Bedeutung für archaische Gesellschaften ist die Jungfräulichkeit ihrer unverheirateten Töchter. „Ehren“morde basierten im Prinzip auf der Vorstellung, dass die Jungfräulichkeit einer Frau ein Besitz ihrer Familie
ist. Befindet sich ein Mädchen bis zu ihrer Heirat im Zustand der Jungfräulichkeit, gereicht es der ganzen Familie
zur Ehre. Hat sie ihre Jungfräulichkeit jedoch eingebüßt, hat die Familie ihre Ehre verloren. Erst durch Verstoß
oder Tötung der Tochter oder Ehefrau kann sich eine Familie wieder Achtung und Respekt in ihrer Sippe erwerben.
Diese Vorstellung ist eng an das Vorhandensein einer patriarchalischen Gesellschaftsstruktur gebunden, in der
strikt auf die Einhaltung und Sicherung der väterlichen Stammbaumlinie geachtet wird (Patrilinearität). Sie hat
einen primitiven, biologisch jedoch einleuchtenden Grund: Weil es für die biologische Abstammung, abgesehen
von genetischen Vaterschaftsfeststellungsverfahren, keine mit der Mutterschaft vergleichbaren augenscheinlichen
Beweise (wie den Austritt der Leibesfrucht aus dem Mutterleib) gibt, muss in patrilinear-abstammungsgeleiteten
Gesellschaften die Geschlechtlichkeit der Frau an die Ehe gebunden werden, um sicherzustellen, dass der Ehemann
der Mutter auch biologisch der Vater ist. Die männliche Stammbaumlinie kann jedoch nur mittels strengster
Kontrolle der weiblichen Sexualität sichergestellt werden. „Ehren“morde sind daher die finalen Maßnahmen von
patriarchalischen Gesellschaften bei der totalen Kontrolle der Frauen und erfolgen bereits beim leisesten Zweifel
an der sexuellen Unberührtheit. Sie dienen den Männern letztendlich zur Gewährleistung der biologischen Reinheit
ihrer männlichen Stammbaumlinie.

Seinen
grausamsten und barbarischsten Ausdruck findet der Jungfrauenwahn in den Sexualverstümmelungen –
von Muslimen und Medien euphemistisch gerne als weibliche Beschneidung verharmlost. In den islamischen
Ländern werden täglich über 6000 Mädchen – mehr als 2 Millionen pro Jahr – grausam ihrer Geschlechtsorgane
beraubt: Ohne Betäubung, mit ausgefransten Rasierklingen, rostigen Messern, ja mit Deckeln von Zinkdosen
werden ihnen am lebendigen Leib bei der „Pharaonischen Beschneidung“ zuerst die äußeren, dann die inneren
Schamlippen komplett weggeschnitten, dann die Klitoris tiefgründig entfernt (mit Zangen herausgerissen oder
mit Rasierklingen und dergleichen herausgeschält). Die Absicht ist so klar wie perfide – und eine der ältesten
Menschheitsverbrechen, die weder von UN, noch sonstigen Menschenrechtsorganisationen, die ansonsten wegen
jedem Dreck auf die Barrikaden gehen, je ernsthaft thematisiert worden sind: es geht darum, Angehörigen des
weiblichen Geschlechts ihre sexuelle Empfindungsfähigkeit zu berauben. Eine Frau, die keine Lust hat, geht nicht fremd – und eine Frau, die nicht mehr fremdgeht, gebärt (wenn sie dazu überhaupt noch in der Lage ist) nur die
Kinder ihres Gatten. Das ist der simple biologistische Hintergrund weiblicher Beschneidungszeremonien.
Längst haben die Männer das grausame Geschäft jedoch auf Frauen delegiert und waschen gegenüber möglichen
Vorwürfen ihre Hände in scheinbarer Unschuld. Denn fast alle Sexualverstümmelungen (Infibulation) werden durch
„Beschneiderinnen“ durchgeführt, die ihren „Beruf“ mit stoischer Gelassenheit, abgebrühter Professionalität und
gleichzeitig sadistischer Brutalität ausüben. Täglich sterben über 2000 Mädchen an den Folgen jener sadistischen
Marter: ob an Blutverlust, Infektionen, an Selbstmord oder an Erschöpfung nach den unsäglichen Schmerzen der
In-vivo-Sektionen. Über 700000 kleine muslimische Mädchen sterben Jahrr für Jahr unter Qualen an diesem
barbarischen und biologisch völlig unnötigen Akt. Das ist ein Vielfaches dessen, was sämtliche Kriege zwischen
Arabern und Juden gekostet haben. Aber während das internationale Geschrei beim Gazakrieg keine Grenzen
kannte, von Kriegsverbrechen der Israelis gesprochen wurde (während die der Hamas gleichzeitig unter den
Teppich gekehrt worden sind), regt sich fast keine Stimme bei Sexualverstümmelungen und Ehrenmorden, die
die Opferzahlen z.B. des Gazakriegs weit hinter sich lassen. Daher ist der Protest über palästinensische Opfer
genauso verlogen und heuchlerisch wie bei sonstigen islamischen Opfern, die durch westliche Aktionen zu Tode
gekommen sind. Muslime haben schon immer einen Unterschied darin gesehen, ob es Opfer in innerislamischen
Auseinandersetzungen oder solche gegeben hat, die mit ihrem Feind, den „Ungläubigen“, zustande gekommen
sind. Im ersteren Fall wird das zur Kenntnis genommen, im zweiten Fall wird daraus die Kraft für den ewigen
Dschihad gegen den Westen gewonnen. Muslimische Opfer werden also zum Zwecke des islamischen Auftrags
zur Erringung der Weltherrschaft ohne jeden Skrupel instrumentalisiert.

Längst ist im Zuge muslimischer Immigration der barbarische Brauch der Sexualverstümmelungen bereits in
Europa angekommen. Längst werden auch hier, im Herzen unseres Kontinents, Geschlechtsorgane islamischer
Mädchen und Kinder mehr oder weniger grausam beschnitten. Über die offizielle Anzahl der hier verstümmelten
Mädchen ist wie bei den Ehrenmorden nichts bekannt: es werden keine Statistiken über jene Verbrechen geführt,
die es in Europa vor der islamischen Immigration schlichtweg nicht gegeben hat. Die Dunkelziffer wird auf 20-
50000 jährlich sexualverstümmelte junge Migrantinnen geschätzt. Häufig geschieht dies während der langen
Sommerferien, in denen die Familien in ihre Heimatländer fahren, wo sie gleich zu Beginn diese grauenvolle und
brutal schmerzhafte Prozedur an ihren Kindern vornehmen lassen. Kommen diese zum neuen Schuljahr wieder
in ihre europäischen Aufnahmeländer, sind die schlimmsten Wunden bereits verheilt.
Daher ist eine gesetzliche Regelung zu fordern, nach der Mädchen muslimischer Familien ab dem Eintritt in die
erste Klasse jährlich von einer westlichen Schulgynäkologin auf deren sexuelle Unversehrtheit hin zu überprüfen
sind – und Gesetze, nach denen Eltern, die Beschneidungen an ihren Töchtern veranlasst haben, mit Geld- und
Gefängnisstrafen rechnen müssen. Es ist klar, dass sich dabei die Riege der linken und grünen Gutmenschen
vehement gegen eine solche Gesetzesinitiative wehren werden mit dem Argument, dieses Vorgehen verstoße
gegen die Gleichheit vor dem Gesetz (denn westliche Mädchen müssen sich einer gynäkologischen Untersuchung
nicht zwingend unterziehen, da der Brauch der Infibulation in Europa nicht existiert), und ein solches Gesetz sei
– als Lex Islam – gegenüber allen muslimischen Menschen Europas diskriminierend. Auch hier zeigt sich wieder
einmal die verlogene und heuchlerische Seite der Linken und Grünen Europas: gegenüber den 100000 jährlichen
Ehrenmorden sowie den 700000 Kollateralopfern der weiblichen Sexualverstümmelungen haben sie ihre Stimme
nie ernsthaft erhoben. Beides finden sie offenbar weder als Verstöße gegen die „Gleichheit vor dem Gesetz“ noch
als „Diskriminierung“. Das werterelativistische Denken jener Linken ist weder human (wie sie glauben), noch
fortschrittlich (wie sie denken) – sondern zutiefst unmenschlich, grausam und reaktionär.

Hierzu einige Zitate.
Eine vom British Council und von KAMER (einer Frauenorganisation mit Sitz in der Osttürkei)
2003 durchgeführte Konferenz hat festgestellt, dass "die meisten der im Namen der Ehre begangenen Verbrechen
(wurden nachträglich) durch Fatwas, islamische Rechtsgutachten, legitimiert. Der Koran räumt den islamischen
Männern das Recht zum Verprügeln ihrer Frauen ein und zwar in der berüchtigten Prügelsure: "Verbannt die
Frauen, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, in ihre Schlafgemächer und schlagt sie. (Koran, Sure 4, Vers 34)
Wiebke Walther (Universität Tübingen), stellt in ihrem Buch 'Die Frau im Islam' zu dessen Haltung gegenüber
Frauen fest: "Insbesondere die Vorstellung von der Unreinheit der Frau hat dem Islam eine pathologische
Frauenfeindlichkeit implantiert, die das Paradies zu einer Domäne des Mannes werden ließ." Für gläubige Muslime
gibt es zwei zentrale Säulen, die ihren Glauben bestimmen und nach dem sie ihr Verhalten ausrichten. Die eine
Säule ist der Koran, die andere das Wirken Mohammeds, seine Handlungen, Aussagen und Überzeugungen. Diese
sind im 'Hadith' überliefert, einer Sammlung von Zeitzeugen und Weggefährten des Propheten, die seine Aussagen
und Taten schriftlich festgehalten haben. Darunter finden sich auch Aussagen, die das Frauenbild des Islam bis
heute prägen. So wird Mohammed im Hadith u.a. mit folgenden Worten zitiert: “Ich habe keine Unbill schädlicher
für die Menschheit gefunden als Frauen” und „Ein schlechtes Omen befindet sich in einer Frau, in einem Haus und
in einem Pferd.“

Die Sexualität in islamischen Gesellschaften ist hierarchisch klar gegliedert und absolut männerzentriert: allein
der Mann ist berechtigt, in Bezug auf seine Sexualität frei und autonom zu agieren. Die islamische Frau hat dem
Mann auch in der Sexualität jederzeit und ohne Murren zur Verfügung zu stehen. Die westliche Vorstellung einer
gleichberechtigten Partnerschaft zwischen Mann und Frau ist dem islamisch-scharistischen Eherecht fremd. Die
Rolle der Frau ist passiv und unterordnend. So heißt es im Koran (Sure 2, Vers 223): „Eure Frauen sind euch ein
Acker. Gehet zu eurem Acker, wann immer ihr wollt!“ Die islamische Theologie leitet u.a. aus diesem Koranvers
das alleinige und weitgehend unbeschränkte Recht des Mannes auf eheliche Sexualität ab. Sich ihrem Mann
gegenüber aufreizend zu geben, ansonsten aber zu absoluter Keuschheit bis hin zur Selbstverleugnung verdammt
zu sein: dies ist die Rolle, die der Islam seinen Frauen auferlegt. Wenn in der islamischen Welt (und zunehmend
auch in Europa) die Imame die Frauen ihrer Gemeinde zum Tragen eines Kopftuchs oder mehr auffordern, wenn
die Talibans oder sonstige gottesfürchtige Muslime in den arabischen Ländern, aber auch in Indonesien, Indien, Afghanistan, Pakistan, in Nordafrika oder sonstwo ihre Frauen in Stoffgefängnisse (Tschador, Burka) zwingen,
dann berufen sie sich wie immer auf den Koran. Dort heißt es: „Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre
Blicke niederschlagen und ihre Scham hüten und dass sie nicht ihre Reize zur Schau tragen, und dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen oder ihren Vätern oder den Vätern
ihrer Ehegatten oder (...) (...).“ (Quelle: Koran, Sure 24, Vers 31)

Dennoch und vollkommen wahrheitswidrig betonen islamische Politiker, Würdenträger und Funktionäre in TV-
Talkrunden und Interviews, dass Frauen im Islam die gleichen Rechte hätten wie Männer – ja mehr Rechte sogar
als die westlichen Frauen je gehabt hätten. Besonders medienwirksam werden solche Behauptungen dann, wenn
sie seitens muslimischer Frauen – oft verhüllt in Kopftuch, Tschador oder Burka – in aller Öffentlichkeit wiederholt
werden. Um dann zu behaupten, sie selber hätten sich aus innerer Freiheit und ohne jeden äußeren Zwang zu
ihrer Teil- oder Totalverhüllung entschieden. Das ist natürlich Taqiyya pur (bei Gefahr für Leib und Besitz ist es
erlaubt, den eigenen Glauben zu verheimlichen). Denn diese Frauen wissen sehr wohl, dass sie bei gegenteiliger
Behauptung mit dem Schlimmsten zu rechnen hätten. Sie hätten in einem solchen Fall nämlich die Ehre des
gesamten Islam auf unentschuldbare Weise beschmutzt. Ein besonders grausamer Ehrenmord wäre ihnen sicher.
Eine islamische Frau kann gar nicht über ihre alltägliche Lebensgefahr infolge der männlichen Dominanz berichten
– es sei denn, sie ist lebensmüde. 
 
Der Islam ist - unter dem Deckmantel der Religion - zweifellos ein patriarchalisches Herrschaftsinstrument, das

zu den schlimmsten und menschenverachtendsten Ideologien der Menschheitsgeschichte zählt und nach allen
menschenrechtsrelevanten Gesichtspunkten von jedem westlichen Verfassungsgericht sofort verboten werden
müsste. Mehr noch: Islam-Kritiker werden mit den übelsten Beschimpfungen und Vorwürfen von Rassismus,
Neonazismus und Islamophobie überzogen – Vorwürfe, die etwa genau so intelligent sind, also hätte man vor
Jahrzehnten Kritikern des Nationalsozialismus Rassismus oder Naziphobie vorgeworfen. In seiner Gesamtheit betrachtet, unter Einbeziehung der barbarischen Scharia, der Zwangsehe, der Sexualverstümmelungen und
Ehrenmorde, unter Einbeziehung des 2018-fachen Befehls zur Verfolgung und Tötung aller „Ungläubigen“ und
unter Berücksichtigung des islamischen Primärziels einer zukünftigen islamischen Weltherrschaft, skizzieren die
Worte des pakistanischen Aufklärers Younus Shaikh das Wesen des Islam besonders treffend, wenn er vermerkt:
 „Der Islam ist ein organisiertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.
 

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